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Ofenfertig heisst trocken: Warum die Restfeuchte so wichtig ist

Frisch geschlagenes Holz besteht zu rund der Hälfte aus Wasser. Bevor es gut brennt, muss der grösste Teil davon verschwinden. Darum ist die Restfeuchte das wichtigste Qualitätsmerkmal von Brennholz, noch vor der Holzart.

Was passiert, wenn Holz zu feucht ist?

  • Weniger Wärme: Ein Teil der Energie geht verloren, um das Wasser zu verdampfen.
  • Mehr Rauch: Das Feuer brennt kühler, und es entstehen mehr Rauch und Feinstaub.
  • Russ und Ablagerungen: Scheibe und Kamin verschmutzen schneller.

Fachleute empfehlen darum, nur Holz mit weniger als 20 Prozent Restfeuchte zu verfeuern.

So erkennst du trockenes Holz

  • Klang: Schlägst du zwei Scheite gegeneinander, klingt trockenes Holz hell und hohl, feuchtes dumpf.
  • Risse: An den Stirnseiten zeigen sich feine Trocknungsrisse.
  • Gewicht: Trockenes Holz ist spürbar leichter.
  • Messgerät: Am sichersten ist ein Holzfeuchtemessgerät. Miss dafür an einer frisch gespaltenen Fläche.

Wie lange muss Holz trocknen?

An der Luft braucht Buche je nach Lagerung ein bis zwei Jahre, bis sie ofenfertig ist. Technisch getrocknetes Holz ist dagegen innerhalb weniger Wochen bereit. Unser Buchenholz wird schonend getrocknet und hat eine Restfeuchte unter 16 Prozent. Du kannst es also sofort verfeuern, ohne es zuerst lagern zu müssen.

Damit es trocken bleibt

Lagere dein Holz geschützt vor Regen, luftig und nicht direkt auf dem Boden. Mehr dazu im Artikel Brennholz richtig lagern und pflegen.

Ofenfertiges Buchenholz bestellen

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